Hörbuch des Monats März 2016

Die Jury des Medienhauses Sankt Michaelsbund hat folgende Hörbücher zum »Hörbuch des Monats März 2016« ausgewählt:

Hörbuch des Monats – junior

Andreas H. Schmachtl: Tilda Apfelkern - Viel Wirbel im Heckenrosenweg

Gelesen und gesungen von Stephan Schad
Hamburg: Jumbo, 2016
2 CDs, 150 Min.
ISBN 978-3-8337-3577-6
12,99 ¤

Alle kleinen und großen Tilda-Fans dürfen sich freuen: Endlich gibt es wieder neue Geschichten von der holunderblütenweißen Kirchenmaus und ihren Freunden! Und diesmal ereignen sich ganz besonders viele aufregende Dinge. Ein Mäuserich möchte Tilda aus ihrem Haus vertreiben, die Freunde unternehmen eine spannende Seefahrt, die Eichhörnchenzwillinge kommen in die Schule, Tilda eröffnet eine Pension – dabei geht einiges schief... Aber ganz gleich, welche Herausforderungen das Leben stellt, eins ist gewiss: Im Mäusehaus warten immer ein warmes, gemütliches Plätzchen, Tee und herzliche Gesellschaft auf Besucher. Und natürlich Tilda Apfelkern !

Mit seiner warmen und volltönenden Stimme erweckt der Schauspieler Stephan Schad die idyllische Welt von Tilda und ihren Freunden zum Leben. Allein schon die Art und Weise, in der er Tilda regelmäßig „Du liebe Güte!“ ausrufen lässt, ist köstlich, unvergesslich und durch und durch britisch.

Hörbuch des Monats – Erwachsene

Benedict Wells: Vom Ende der Einsamkeit

Gelesen von Robert Stadlober
Zürich: Diogenes Hörbuch, 2016
7 CDs, 7 Std. 35 Min.
ISBN 978-3-257-80372-3
26,00 ¤

Jules, der Ich-Erzähler in Benedict Wells‘ lange erwarteten neuen Roman, ist acht Jahre alt, als seine Eltern bei einem nächtlichen Verkehrsunfall ums Leben kommen. Er und seine älteren Geschwister Marty und Liz werden auf ein staatliches Internat geschickt, wo es ihnen an nichts Materiellem fehlt, der atmosphärische Unterschied zu ihrem behüteten, liebevollen Elternhaus jedoch nicht größer sein könnte. Die Kinder können weder gemeinsam trauern, noch ihre Verbindung zueinander aufrechterhalten, am Ende ihrer Schulzeit sind sie einander fremd geworden und verlieren sich als Erwachsene zeitweise völlig aus den Augen.Besonders für den kleinen Jules ist der Verlust der Eltern prägend, der einst so freche, kleine Kerl wird zu einem unsicheren, verträumten Einzelgänger, der nur eine einzige Freundin findet: Alva. Doch er schafft es nicht, ihr zu sagen, was sie ihm bedeutet, und so trennen sich nach dem Abitur auch ihre Wege. Zehn Jahre später trifft er sie wieder, und obwohl Alva inzwischen verheiratet ist, löst die Wiederbegegnung mit seiner Jugendliebe eine Kette von Ereignissen aus, an deren Ende auch die Geschwister einander wieder nahe kommen und endlich über den Verlust der elterlichen Geborgenheit und Liebe sprechen können. Benedict Wells ist ein außerordentlich bewegender Roman über Familie und Freundschaft gelungen, und seine liebevolle Figurenzeichnung wird von Robert Stadlobers jugendlich-lässiger Interpretation kongenial in die Audiofassung übertragen.

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