Hörbuch des Monats Mai 2016

Die Jury des Medienhauses Sankt Michaelsbund hat folgende Hörbücher zum »Hörbuch des Monats Mai 2016« ausgewählt:

Hörbuch des Monats - junior

Laura Wood: Poppy Pym und der gestohlene Rubin

Gelesen von Heike Makatsch
Berlin: Sauerländer audio, 2016
4 CDs, 338 Min.
ISBN 978-3-8398-4855-5
16,95 ¤
Ab 9 Jahren

Seit Poppy – mit zweitem Namen Tomate! – Pym als kleines Baby aus dem Hut des Zirkuszauberers gezogen wurde, waren der Zirkus und seine liebenswerten, schrulligen Künstler ihre Familie. Doch kurz vor ihrem zwölften Geburtstag ändert sich alles, denn nun soll sie eine ordentliche Schule besuchen. Mit viel Heimweh beginnt sie ihr Leben als Schülerin in einem Internat. Aber dann findet sie nicht nur großartige Freunde, sondern muss auch noch herausfinden, wer den kostbaren ägyptischen Rubin in Form eines Skarabäus gestohlen hat. Für Poppy und ihre Freunde beginnt ein aufregendes Abenteuer, das sie – zu unserem Glück – mit viel Humor aufgeschrieben hat.

Die bekannte Schauspielerin, Sängerin und Moderatorin Heike Makatsch erweckt diese wunderbare und alle Genres sprengende Geschichte zum Leben. Ihre Stimme klingt so unvergleichlich lebendig und pfiffig, dass man sich Poppy gar nicht mehr anders vorstellen kann. Und auch das gesamte Zirkusvolk und sämtliche Bewohner des Internats werden von ihr abwechslungsreich und vielschichtig charakterisiert. Eine wunderbar spannende und fröhliche Geschichte!

Hörbuch des Monats - Erwachsene

Jenny Downham: Die Ungehörigkeit des Glücks

Gelesen von Ulla Wagener
Braunschweig: audio media verlag, 2016
6 CDs, 450 Min.
ISBN 978-3-95639-101-9
19,99 ¤

Caroline wird eines Nachts ins Krankenhaus gerufen und gebeten, ihre Mutter Mary abzuholen. Die demente, alte Dame wurde gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten, der auf dem Weg in die Klinik verstarb, eingeliefert und ist nun vollkommen orientierungslos. Caroline ist entsetzt von der Idee, sich um eine Frau kümmern zu müssen, die sie zwar auf die Welt gebracht, sich aber nie um sie gekümmert hat. Ihre 17jährige Tochter Katie hingegen will nicht akzeptieren, dass ihre eigene Oma, die sie erst auf diesem trübseligen Krankenhausflur kennenlernt und für deren Hilflosigkeit sie tiefes Mitgefühl empfindet, in ein Pflegeheim abgeschoben werden soll. Sie besteht darauf, Mary zumindest ein paar Tage zu Hause zu versorgen und beginnt mit Hilfe von Fotos und den bruchstückhaften Erzählungen ihrer Großmutter, ein Erinnerungsbuch zu erstellen – und in diesem Buch gestalten sich die Dinge ganz anders als in den knappen Berichten ihrer Mutter. Je mehr Verständnis Katie für Mary entwickelt, desto angespannter wird das Verhältnis zu ihrer Mutter.Der von Ulla Wagener einfühlsam und warmherzig gelesene Roman ist wie ein großes Puzzle zusammengesetzt und bietet viele überraschende Wendungen, die die Geschichte für Alt und Jung interessant machen.

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