Hörbuch des Monats Januar 2018

Die Jury des Medienhauses Sankt Michaelsbund hat folgende Hörbücher zum »Hörbuch des Monats Januar 2018« ausgewählt:

Hörbuch des Monats - junior

Florian Beckerhoff: Nickel und Horn - Zwei Detektive mit Durchblick

Gelesen von Andreas Fröhlich
Hamburg: Silberfisch, 2017
ISBN 978-3-86742-344-1
2 CDs, 152 Min.
12,99 ¤, ab 6 Jahren

Nickel und Horn sind eine weitsichtige Meerschweinchendame und ein kurzsichtiger Papagei, die lange schon bei dem - mittlerweile pensionierten - Detektiv Herrn Locke leben. Dieser hat sein aufgewecktes Ermittlerteam nicht nur aus dem Tierheim gerettet und passende Brillen gebastelt, sondern auch viele aufregende Fälle mit ihm gelöst. Als der Nachbarsjunge Paul Nickel und Horn um Hilfe bittet, weil sein Hinterafrikanisches Pupsetier gestohlen wurde, beginnt ein großes und höchst vergnügliches Abenteuer. Wild entschlossen wollen die tierischen Detektive das Pupsetier seinem rechtmäßigen Besitzer zurückbringen!
In dieser schrägen, fantasievollen und spannenden Geschichte darf viel gelacht werden! Sie wird mitreißend gelesen von dem großartigen Hörbuchsprecher Andreas Fröhlich, besonders bekannt durch seine Rolle als Bob Andrews in den „Drei ???“, dem er seit bald vierzig Jahren seine Stimme leiht.

Hörbuch des Monats - Erwachsene

Matthew Weiner: Alles über Heather

Gelesen von Ulrich Matthes
München: Random House Audio, 2017
ISBN 978-3-8371-4035-4
3 CDs, 225 Min.
19,99 ¤

Der New Yorker Börsenmakler Mark und die PR-Fachfrau Karen lernen sich spät kennen und sind schon über 40, als ihre Tochter Heather auf die Welt kommt. Das kluge und hübsche Mädchen wird zum behüteten Fixstern ihrer Welt, und vor allem Karen mutiert zur kontrollbesessenen Helikoptermutter. Dennoch ist es der besonnene Mark, der durchdreht, als er einen Bauarbeiter bemerkt, der die pubertierende Heather unverhohlen anstarrt, was in ihm radikale Beschützerinstinkte wachrüttelt. Marks Angst um das Wohl seiner Tochter ist nicht unbegründet, denn dieser Bobby hat bereits seine eigene Mutter auf dem Gewissen und entwickelt grausame Fantasien, wie er Heather zu seinem Eigentum machen könnte.
Diesen perfiden, kleinen Roman, der erste des amerikanischen Regisseurs und TV-Produzenten („The Sopranos“, „Mad Men“), kann man sich ab der ersten Szene als Film vorstellen, aber auch in der Audiofassung funktioniert der Text bestens. Das liegt natürlich vor allem am versierten Sprecher Ulrich Matthes, der perfekt jene Momente herauskitzelt, in der die heile Welt der Upper-Class-Familie mit dem Bösen kollidiert.

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