September 2026

Praagman: Was ich schön finde (Freies Geistesleben 2026)

Glaube-Buchtipp

Milja Praagman (Text & Ill.)

Was ich schön finde

Aus dem Niederländischen von Maria Andrea Hoch.
Stuttgart: Freies Geistesleben 2026.
32 Seiten. 16 Euro. Ab 4 Jahren.
ISBN 978-3-7725-3201-6

„Was findest du schön?“, wird Max gefragt – und weiß keine Antwort. Also beginnt er, sich umzuschauen und seine Umwelt genauer zu betrachten. Dabei entdeckt er Schönes im Alltäglichen. Die strahlenden, fantasievollen Illustrationen nehmen klug die kindliche Perspektive ein, aus der die Welt plötzlich ganz anders erscheint, und laden dazu ein, selbst darüber nachzudenken, was man schön findet. Ein warmherziges Bilderbuch, das tröstet und Mut macht.

Gyllenberg: 100 Tage zu Hause (Limbion 2026)

Liebe-Buchtipp

Matilda Gyllenberg

100 Tage zu Hause

Mit Illustrationen von Maria Sann.
Aus dem Finnlandschwedischen von Franziska Hüther.
Dießen am Ammersee: Limbion 2026.
175 Seiten. 22 Euro. Ab 10 Jahren.
ISBN 978-3-910549-10-4

Die elfjährige Nike findet immer neue Ausreden, um das Haus nicht verlassen zu müssen: Alles ist zu laut, zu voll, zu viel. Auch die liebevolle Unterstützung ihrer Mutter und ihrer besten Freundin erreicht sie zunächst nicht. Doch als das Schwimmbad abbrennt und Nike in einen Kriminalfall gerät, muss sie sich ihren Ängsten stellen. Ein feinfühliger, humorvoller Roman über Angst, Mut und den Weg zurück ins Leben. Aus Nikes Perspektive werden ihre Gefühle eindrucksvoll und unmittelbar spürbar.

Bartolj: Ein kleines bisschen Glück (Pattloch 2026)

Hoffnung-Buchtipp

Marta Bartolj

Ein kleines bisschen Glück

München: Pattloch 2026.
72 Seiten. 15 Euro. Ab 5 Jahren.
ISBN 978-3-629-01557-0

Ein Mädchen sucht ihren Hund, hängt Plakate auf und schenkt einem Musiker ihren Apfel. Diese kleine Geste bleibt nicht ohne Folgen: Sie wird beobachtet, löst weitere freundliche Handlungen aus und lässt die Nachbarschaft immer mehr zusammenwachsen. In ausdrucksstarken Schwarz-Weiß-Illustrationen mit wenigen roten Akzenten erzählt Marta Bartolj ganz ohne Worte von Menschlichkeit, Fürsorge und der Kraft kleiner Gesten. Ein berührendes Bilderbuch, das zum genauen Hinsehen und Nachdenken einlädt – ganz ohne erhobenen Zeigefinger.