PROJEKT „RESSOURCEN SCHONEN – KLIMANEUTRAL HANDELN“2019-07-08T23:41:28+02:00
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RESSOURCEN SCHONEN - KLIMANEUTRAL HANDELN

PROJEKT „RESSOURCEN SCHONEN – KLIMANEUTRAL HANDELN“

„Musikalisch unsere Umwelt entdecken“

Doppelworkshop am 22. Januar 2018 mit Heidemarie Brosche und Michele Bonagura in Augsburg

„Wer ist deshalb unser Held? Deine, meine – UNSRE Welt!“

So lautet der Refrain des Obst-und-Gemüse-Lieds von Heidemarie Brosche. Gesungen von zwei fünften Klassen der Schiller-Mittelschule, deren Schülerinnen und Schüler aus rund 15 verschiedenen Ländern kommen. Zunächst ging es ums Schreiben von Büchern allgemein, dann wurde thematisiert, dass wir alle auf dieser Erde friedlich zusammenleben können, aber nur dann, wenn wir sorgsam mit ihr und ihren Ressourcen umgehen.

Die Schülerinnen und Schüler schrieben kleine Texte zu dem, was ihnen in ihrer Heimat und hier in Deutschland wichtig ist, dabei ging es auch um Marktsituationen hier und dort. Sie berichteten – unterstützt durch Bildtafeln – von ihrem Lieblingsobst und -gemüse.

Danach wurde gut gelaunt gesungen und gerappt, was das Zeug hielt.

Workshop mit Heidemarie Brosche, Januar 2018, Foto: Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur
Workshop mit Heidemarie Brosche, Januar 2018, Foto: Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur
Workshop mit Heidemarie Brosche, Januar 2018, Foto: Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur

Fotos: Akademie KJL

„Illutopie“

Doppelworkshop am 17./19. Januar 2018 mit den Illustratoren Tobias Krejtschi und Jonas Lauströer in Hamburg

„Welche Umweltprobleme gibt es auf der Welt?“, „Was sind die Ursachen?“ und „Was könnten die Lösungen sein?“

Diese und noch mehr Fragen beschäftigten die Schülerinnen und Schüler der achten Klasse einer Hamburger Schule. In jeweils vierstündigen Workshops erkundeten die Jugendlichen unter Anleitung der Illustratoren Tobias Krejtschi und Joans Lauströer die aktuellen Umweltprobleme. Gezieltes Malen sollte die Jugendlichen zum Nachdenken anregen und auf das Thema „Umwelt“ aufmerksam machen. Der Hauptschwerpunkt bei der Problemlösung lag dabei auf der Sichtbarmachung der Zusammenhänge: Den Schülerinnen und Schülern sollte bewusst aufgezeigt werden, dass sie durch ihr individuelles, tägliches Handeln etwas an der Gesamtproblematik zum Positiven verändern können.

Die erste Aufgabenstellung lautete: DYSTOPIE. Die zweite Aufgabenstellung lautete: UTOPIE. Die beschränkte Farbpalette fordert die Schülerinnen und Schüler dazu auf, die Motive auch mit Fehlfarben zu illustrieren. Im Anschluss folgte ein Perspektivenwechsel. Das Endergebnis: DYSTOPIE. Die Schülerinnen und Schüler erhielten die Möglichkeit, die Bilder der jeweils anderen Gruppe zu ergänzen und zu finalisieren.

Das Fazit des Workshops: Das Wissen der Schülerinnen und Schüler bezüglich der besprochenen Themen war sehr gering. Massentierhaltung und fossile Brennstoffe als Ursache für Klimawandel und die resultierenden Konsequenzen (Anstieg des Meeresspiegels, zunehmende Wüstenbildung als Fluchtursache), Plastik im Ozean und somit in der Nahrungskette, Artensterben (insbesondere bei Insekten), Gefahren durch Atomenergie und Atom-Müll-Entsorgung, Trinkwasserknappheit und -verschmutzung usw. sind Themen, die den Schülerinnen und Schülern kaum bis gar nicht bekannt waren. Dagegen setzten die Jugendlichen eine große Neugierde und Aufgeschlossenheit gegenüber den Workshopinhalten.