LYRISCHER ADVENTSKALENDER 20202020-12-09T13:10:56+01:00
VERANSTALTUNGEN & PROJEKTE
LYRISCHER ADVENTSKALENDER

LYRISCHER ADVENTSKALENDER 2020

Die Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur verkürzt die Wartezeit bis Weihnachten mit Gedichten (nicht nur) für Kinder und Jugendliche.

Ab dem 1. Dezember öffnet sich bis Weihnachten jeden Tag zur Adventsstunde um 16:30 Uhr ein Türchen mit einer akustischen Kostbarkeit hier, auf unserer Facebook-Seite und auf Instagram ...

TIPP: Die Adventskalender-Tipps gibt's auch beim Sankt Michaelsbund.

26. Dezember

Tagesdichter:innenlesung von Uwe-Michael Gutzschhahn
(Foto: © Miriam G. Moellers)

Uwe-Michael Gutzschhahn
Gutzschhahn: Die Muße der Mäuse (ELIF 2018)

Uwe-Michael Gutzschhahn

Die Muße der Mäuse
Gedichte

Mit Zeichnungen von Manfred Schlüter.
Nettetal: Elif 2018.
75 Seiten. 16,00 Euro.
ISBN 978-3-946989-11-0

Die Muße der Mäuse ist eine wunderbar-verrückte Spielwiese der Worte! Ob nun die kopf Erde steht (jawohl!) oder eine ganze Stadt nach und nach und mit allem Drum und Dran in einem Regentropfen verschwindet – alles ist möglich in den Gedichten von Uwe-Michael Gutzschhahn. Die Reime sind so gekonnt wie leichtfüßig und bringen mit ihrem Witz und ihrem Ideenreichtum sowohl Kinder als auch Erwachsene zum Lachen und Nachdenken. Mitspielen erlaubt!

25. Dezember

Tagesdichter:innenlesung von Leta Semadeni
(Foto: © Georg Luzzi)

Leta Semadeni, Foto: Georg Luzi
Semadeni: Tamangut (Edition Blau 2019)

Leta Semadeni

Tamangur

Zürich: Edition Blau im Rotpunktverlag 2019.
157 Seiten. 24,00 Euro.
ISBN 978-3-85869-842-1

Ein Dorf voller Schatten im Tal. Tief hat sich der Fluss in den Felsen eingegraben. Eine Kirche, ein Schulhaus, der Dorfplatz mit der Lügenbank. Hier lebt das Kind zusammen mit der Großmutter. Der dritte Stuhl am Tisch ist leer, der Großvater, der ein Jäger war, ist jetzt in Tamangur. „Das Dorf ist nicht mehr als ein Fliegendreck auf der Landkarte“, sagt die Großmutter, und in der Küche hat sie Nadeln an die Weltkarte gesteckt: Venezia, Tumbaco, Havanna, Paris. Dorthin denkt sie sich gern zurück. Für das Kind, das immer davon träumen muss, wie sich der Körper des kleinen Bruders auf dem Fluss Richtung Schwarzes Meer entfernt, ist die Großmutter ein Glück. Sie hat ein großes Herz. Auch für den Kaminfeger oder die seltsame Elsa, die manchmal Elvis Presley zum Abendessen mitbringt.

24. Dezember

Tagesdichter:innenlesung von Gerald Jatzek
(Foto: © Gerhard P. Winter)

Lied „100.000 Träume“
Gerald Jatzek: Text & Musik; Gesang
Ursula Schwarz: Gesang, Keyboards
Fritz Wlaschek: Arrangement, Gitarren

Gerald Jatzek (Foto: Gerhard P. Winter)
Röchter (Hg.): Die Katze fraß mein Winterkleid (chiliverlag 2020)

Franziska Röchter (Hrsg.)

Die Katze fraß mein Winterkleid
Neue Gedichte für besondere Kinder

Verl: chiliverlag 2020.
76 Seiten. 10,90 Euro. Ab 5 Jahren.
ISBN 978-3-943292-85-5

In diesem Kindergedichtband nimmt die Natur einen großen Platz ein. 22 Autor:innen, unter ihnen der Kinderlyrikpreisträger Gerald Jatzek, Barbara Zeizinger, Alex Dreppec, Marlies Kalbhenn, Renate Buddensiek und Sandhya Hasswani, dichten für Kinder über den Regen, Glückskatzen, Würmer, Störche, Schnecken und Vögel. Aber auch Musikalisches und Gedichte aus der Welt der Kinderfantasie über Hexen, Gespenster, verbummelte Socken, Kackschuhe sowie allerlei zungenbrecherischer Unfug kommen nicht zu kurz, um den Kleinen Spaß zu bereiten.

23. Dezember

Tagesdichter:innenlesung von Inge Meyer-Dietrich
(Foto: © Wolfgang Kleber)

Inge-Meyer Dietrich (Foto: Wolfgang Kleber)
Meyer-Dietrich: Plascha (klartext 2020)

Inge Meyer-Dietrich

Plascha oder von kleinen Leuten und großen Träumen

Essen: Klartext 2020.
221 Seiten. 9,95 Euro.
ISBN 978-3-8375-2350-8

Plascha ist eine Alltagsheldin, die unmittelbar aus dem Leben in den Roman mit dem gleichen Namen hineingesprungen zu sein scheint. Plaschas Eltern, die sich noch Polacken nennen lassen müssen, sind eingewandert ins Herz des Kohlenpotts, und jetzt ist Krieg, Weltkrieg. Wir begleiten Plascha bis ein Jahr nach diesem Krieg, eine bewegte, bewegende Zeit: Anfangs regiert noch der Kaiser und Plascha betet, dass die Franzosen den Papa nicht erschießen. Es folgen Steckrübenwinter und Revolution. Das alles aus der Sicht eines jüngeren Schulkindes, eine Sicht, die weder in Geschichtsbüchern noch in den großen Romanen der Zeit vorkommt.

22. Dezember

Tagesdichter:innenlesung von Erwin Grosche
(Foto: © Privat)

Erwin Grosche (Foto: Privat)
Grosche: 24 Engel für die Weihnachtszeit (Gabriel 2019)

Erwin Grosche

24 Engel für die Weihnachtszeit
Vorlesegeschichten

Mit Bildern von Barbara Korthues.
Stuttgart: Gabriel 2019.
112 Seiten. 9,99 Euro. Ab 5 Jahren.
ISBN 978-3-522-30538-9

Noch 24 lange Tage bis Weihnachten! Wie sollen sie das bloß aushalten, fragen sich Lotta, Uwe und Kalle. Zum Glück weiß Herr Brathelling aus dem Nachbarhaus Rat: Es gibt doch für alles einen passenden Engel. Einer, der beim Warten hilft, wäre tatsächlich toll, oder ein Bastel-Engel für den Christbaumschmuck oder einer beim Plätzchenbacken. Ob das wohl stimmt? Die Kinder jedenfalls sehen den verbleibenden 23 Tagen bis Weihnachten sehr gespannt entgegen.

21. Dezember

Tagesdichter:innenlesung von Iris Schürmann-Mock
(Foto: © Christian Daitche)

Iris Schürmann-Mock (Foto: Christian Daitche)
Schürmann-Mock: Wer besser spinnt, gewinnt! (Knesebeck 2020)

Iris Schürmann-Mock

Wer besser spinnt, gewinnt
Verblüffende Rekorde im Tierreich

Mit Bildern von Mareike Engelke.
München: Knesebeck 2020.
32 Seiten. 14,00 Euro. Ab 4 Jahren.
ISBN 978-3-95728-327-6

Dieses abwechslungsreich und witzig gereimte Bilderbuch beantwortet Fragen zu Rekorden im Tierreich wie „Wer hat eigentlich die schwerste Zunge?“, „Welches Tier baut das kleinste Nest?“ oder „Welches Tier stinkt am schlimmsten“? Erfolgsduo Iris Schürmann-Mock und Mareike Engelke (In der Nacht, wenn der Hamster erwacht) stellen Tiere vor, die über ganz besondere Eigenschaften verfügen – vom ältesten Tier, dem Schwamm, bis hin zur Libelle, die mit den meisten Augen in die Welt blicken kann. Doch am Ende gilt:

Lauter tierische Rekorde
und das sind noch längst nicht alle.
Manche sind die schnellsten Schwimmer,
oder schön wie die Koralle.
Einige sind bienenfleißig,
andere sind faultierfaul,
haben lange Flatterohren
oder auch ein großes Maul.
Manche können sehr weit springen,
länger schlafen, schöner singen,
sind gepanzert oder weich.
Aber schließlich ist das gleich:
Jedes Tier ist ganz besonders
Fliege oder Stachelschwein.
Und ein Tier, das du sehr lieb hast,
wird für dich das Beste sein.

20. Dezember

Tagesdichter:innenlesung von Lorenz Pauli
(Foto: © Emil Hofmann)

Lorenz Pauli (Foto: Emil Hofmann)
Pauli: Ei, Ei, Ei! (Atlantis 2020)

Lorenz Pauli

Ei, Ei, Ei!
Die Maus hilft aus

Mit Bildern von Kathrin Schärer.
Zürich: Atlantis 2020.
32 Seiten. 15,00 Euro. Ab 4 Jahren.
ISBN 978-3-7152-0783-4

Die Maus hilft gern. Die Amsel bringt ihre Eier zu ihr. Die Meisen auch, und dann der Specht. Sogar die jungen Eichhörnchen dürfen kommen. So entsteht eine kunterbunte Kita. Hier ist viel los! Doch für die Maus ist es nicht einfach, den Überblick zu behalten: Besorgte Eltern haben ihre Spezialwünsche, die jungen Eichhörnchen möchten wieder nach Hause …

Und da ist ein Ei, von dem die Maus nicht mehr weiß, wem es gehört. Hat sie etwas falsch gemacht? Was bahnt sich da an?

19. Dezember

Tagesdichter:innenlesung von Michael Hammerschmid
(Foto: © Privat)

Michael Hammerschmid (Foto: Privat)
Hammerschmid: schlaraffenbauch:gedichte (Ed. Büchergilde 2018)

Michael Hammerschmid

Schlaraffenbauch

Mit Bildern von Rotraut Susanne Berner.
Frankfurt am Main; Wien; Zürich: Büchergilde Gutenberg 2018.
32 Seiten. 18,00 Euro. Ab 5 Jahren.
ISBN 978-3-864-06092-2

Michael Hammerschmid erhielt 2018 den Josef Guggenmos-Preis für Kinderlyrik von der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur. Über „Schlaraffenbauch“ schreibt die Jury:

Einer spannt den Bogen auf, beginnt mit „bitter weinst du“ und endet mit „was machen wir nun?“. Dazwischen findet eine feine Entwicklung statt, die der Beobachter wach registriert, vom Tränenstrom über das allmähliche Versiegen der Tränen, vom Überwältigtsein durch schwarze Gedanken über das Aufhellen des inneren Horizonts bis zur sanften Auflösung des Kummers. All das begleitet der Lyriker als Momentaufnahme, und das fragile Gleichgewicht zwischen dem Beobachter, dessen Worte zugleich beschreiben und trösten, und dem Bekümmerten setzt sich in vielen ähnlichen Konstellationen der 24 Gedichte dieses Bandes fort. Es sind Begegnungen, die zu Texten werden und solche wundervollen Zustandsbeschreibungen motivieren wie „ich muss viel / nichts tun, gut?“, die uns beschäftigen, weil sie sich nicht vollständig auflösen. Reime scheinen auf und verschwinden wieder, um wiederzukehren, wenn wir es nicht erwarten. Und so irrlichtern die Gedichte von Michael Hammerschmid in ihrer Form fröhlich zwischen den beiden Polen der Beckmesserei und der Willkür, ohne je einem von ihnen zu nahe zu kommen. Die Farbbilder von Rotraut Susanne Berner, die diese Gedichte in die von ihr herausgegebenen „Tollen Hefte“ aufgenommen hat, sind genauer Lektüre ebenso geschuldet wie dem Willen zur interpretatorischen Freiheit, zum Neuschaffen des Vorgefundenen. Entstanden ist ein funkelndes kleines Meisterwerk aus eigenem Recht.

ganz ohne Fleiß
und in der Luft
fliegt alles, genau
in den Mund und
von dort beim Sprechen
und Sich-denken-allein schon
heraus …

18. Dezember

Tagesdichter:innenlesung von Manfred Schlüter
(Foto: © Privat)

Manfred Schlüter (Foto: Privat)
Schlüter: Guruku Gugukuru (Bibliothek der Provinz 2020)

Manfred Schlüter

Guruku gugukuru
Gedichte für Kinder und andere Menschen

Wien: Bibliothek der Provinz 2020.
80 Seiten. 18,00 Euro. Ab 7 Jahren.
ISBN 978-3-99028-929-7

Gedichte!
Vom traurigen Regenbogen.
Vom pensionierten Wetterhahn.
Vom Flunderwunder.
Vom kleinen Pfeilchen,
das gegen den Strom schwamm.
Vom Stelldichein der stummen Sänger.
Von dem, was uns das Obernashorn
schon immer mal erzählen wollte.
Vom Suchen und Finden
und vielem mehr …

17. Dezember

Tagesdichter:innenlesung von Regina Kehn
(Foto: © Susanna Wengeler)

Regina Kehn (Foto: Susanna Wengeler)
Kehn: Winzi (Carlsen 2020)

Regina Kehn

Winzi

Hamburg: Carlsen 2020.
26 Seiten. 13,00 Euro. Ab 4 Jahren.
ISBN 978-3-551-51196-6

Die Dackelgeschwister Poldi, Jule, Max und Gerda wachsen schnell – nur Winzi bleibt deutlich kleiner. Von ihren Eltern lernen sie alles, was wichtig ist. So entdecken sie die Welt und hecken dabei gemeinsam jede Menge Unfug aus. Eines Tages zeigt sich jedoch, dass gerade der Kleinste der Mutigste von ihnen allen ist.

16. Dezember

Tagesdichter:innenlesung von Nadia Budde
(Foto: © Christian Reister)

Nadia Budde (Foto: Christian Reister)
Budde: Eine Woche drin (Antje Kunstmann 2020)

Nadia Budde

Eine Woche drin

München: Antje Kunstmann 2020.
eBook: 16 Seiten. 1,99 Euro. Ab 3 Jahren.
ISBN 978-3-95614-422-6

Immer nur drin – ist der unfreiwillige Hausarrest nicht ein Traum für jede Couchkartoffel? Keine Kita, keine Schule, kein Büro, schön daheimbleiben, herumknorzen, im Bett oder auf dem Sofa liegen. Kinder und ihre Eltern wechseln in neue Daseinsformen: Budenstoffel und Heimpantoffel, Katenhocker und Scheunenstrolch, Kissenschrat und Polstermolch …
Am Montag und Dienstag macht das Spaß. Am Mittwoch ist es formidabel. Am Donnerstag, naja, kriegen wir es noch irgendwie hin. Am Freitag macht sich üble Stimmung breit, am Samstag hält uns nur noch die Hoffnung auf bessere Zeiten aufrecht – aber am Sonntag ist Schluss mit Hochhausrappel und Goldfischtick: Irgendwann gehen zum Glück die Türen wieder auf!
Nadia Budde hat ein witziges Bilderbuch zum Ausnahmezustand gezeichnet: „Eine Woche drin“ macht gute Laune und stimmt uns optimistisch. Für die Zeit drinnen – und die Zeit danach.

15. Dezember

Tagesdichter:innenlesung von Uwe-Michael Gutzschhahn
(Foto: © Miriam G. Moellers)

Uwe-Michael Gutzschhahn
Gutzschhahn: Mäusekino (Elif 2020)

Uwe-Michael Gutzschhahn

Mäusekino
Ein Versfest für Kinder

Mit Bildern von Manfred Schlüter.
Nettetal: Elif 2020.
116 Seiten. 14,00 Euro.
ISBN 978-3-946989-29-5

„Ich will spielen, spielen, spielen“, sagte die Maus und begann, ihre Welt aus Wörtern und Sätzen zusammenzubauen, die sie sich ausdachte. Und alles, was sie in ihrer Fantasie erschafft, wird aus den Wörtern und Sätzen heraus vorstellbar, also bildhaft, egal ob real oder nicht. Das ist es genau, wozu Gedichtlesungen und Gedichtworkshops führen können und sollen: Kinder herauszufordern, mit Sprache und Formen, Reimen und Lauten zu spielen und – wie mit Legosteinen – nach Lust und Laune Häuser zu bauen, in denen sich wohnen lässt. Der Lyriker Uwe-Michael Gutzschhahn hat Gedichte gesammelt, die mit Kindern in Workshops entstanden, Gedichte aus der eigenen Kindheit ergänzt und neue Gedichte geschrieben, die Kinder als Idee oder Muster für eigene Texte nehmen können. Ein wahres Versfest für kleine Dichter, ihre Eltern und Lehrer. Und weil in den Gedichten überall Mäuse zu finden sind, hat das Buch auch noch ein Daumenkino – oder eben MÄUSEKINO –, gezeichnet von Manfred Schlüter.

14. Dezember

Tagesdichter:innenlesung von Nils Mohl
(Foto: © Privat)

Nils Mohl (Foto: Privat)
Mohl: Tänze der Untertanen (mixtvision 2020)

Nils Mohl

Tänze der Untertanen
Gedichte

Mit Bildern von Katharina Greve.
München: Mixtvision 2020.
58 Seiten. 16,00 Euro. Ab 12 Jahren.
ISBN 978-3-95854-156-6

wollt nichts müssen
und nichts planen
die_spontanen
soll hashtag sein
endlich schluss mit
den schikanen
mittelfinger
den grobianen
den egomanen
dem inhumanen
tanzt tanzt tanzt nur
untertanen

40 Gedichte für Jugendliche und alle anderen mit Lust auf Langohren-Bashing, Schüttelreime, ein pornographisches Haiku und verspielt illustrierte Lyrik.

Der Titel findet sich auch auf der Empfehlungsliste 2020 des Josef Guggenmos-Preises 2020.

13. Dezember

Tagesdichter:innenlesung von Elisabeth Steinkellner
(Foto: © Privat)

Elisabeth Steinkellner (Foto: Privat)
Steinkellner/Roher: Vom Flaniern und Weltspaziern Tyrolia 2019)

Elisabeth Steinkellner

Vom Flaniern und Weltspaziern
Reime und Sprachspiele

Mit Bildern von Michael Roher.
Innsbruck: Tyrolia 2019.
112 Seiten. 16,95 Euro. Ab 7 Jahren.
ISBN 978-3-702-23741-7

Ein großer grüner Autobus fuhr über eine Haselnuss …

Proviant einpacken, bequeme Schuhe anziehen, den Rucksack schultern und sich sofort auf den Weg machen wollen – dieser Wunsch stellt sich unweigerlich ein, hat man auch nur in die ersten Seiten dieser neuen Gedichtsammlung hineingeschnuppert.
Mit einem bunten Mix aus verschiedensten Lyrikformen, die vom klassischen Endreimgedichten über Aufzählreime, Listen, Lautgedichten bis hin zu Alliterationen, Vokal- und Bildgedichten reichen, führt dieses Buch seine Leserinnen und Leser durch die lauten und leisen Winkeln einer Stadt, wecken die Sehnsucht nach Meeresrauschen und Salz auf der Haut, nach fremden Gerüchen und wirbeligen Bazaren, nach Sternschnuppennächten und dem Abenteuer – im Großen wie im Kleinen. Und wie nach einer langen Reise kehrt man am Ende dieses Buches zufrieden wieder zurück, voll mit Bildern und Gedanken, wunderbaren Erinnerungen und Eindrücken.
Einmal mehr beweisen Elisabeth Steinkellner und Michael Roher wie stilsicher sie sich in den unterschiedlichsten Genres bewegen können, machen Texte zu Bilder und Bilder zu Texten, kreieren in der Kombination neue Bedeutungen, stellen aber zuweilen auch nur nebeneinander – und finden dabei sowohl für Nachdenklich-Ruhiges als auch für Lustig-Absurdes einen Platz.

… die Haselnuss, die krachte, dem Buschauffeur, dem machte das überhaupt nichts aus. Und du bist raus.

Der Titel findet sich auch auf der Empfehlungsliste 2020 des Josef Guggenmos-Preises 2020.

12. Dezember

Tagesdichter:innenlesung von Georg Bydlinski
(Foto: © Birgit Bydlinski)

Georg Bydlinski (Foto: Birgit Bydlinski)
Bydlinski: Mit Wörtern kann man vieles machen (Razamba 2019)

Georg Bydlinski

Mit Wörtern kann man vieles machen
Gedichte für Kinder

Mit Bildern von Andreas Röckener.
Frankfurt am Main: Razamba 2019.
71 Seiten. 11,90 Euro. Ab 8 Jahren.
ISBN 978-3-941725-51-5

Georg Bydlinski ist mittlerweile ein Klassiker des modernen Kindergedichts. Er wurde u. a. mit dem Österreichischen Staatspreis für Kinderlyrik und dem Friedrich-Bödecker-Preis ausgezeichnet. Gedichte wie „Wann Freunde wichtig sind“ haben bereits mehrere Generationen begleitet.

„Der vielfach ausgezeichnete Lyriker kennt Kinder in allen Stimmungslagen: traurig, gelangweilt, einsam, verträumt, verspielt, verspult; und er ermutigt sie immer wieder zu einer Haltung: neugierig sein. Er spannt einen weiten Bogen von klassischen Kinderhelden wie Rittern, Riesen, Schlossgespenstern und Zauberlehrlingen zu zeitgenössischen Phänomenen wie Harry Potter, Gameboy und Smartphone. Seinem wachen Sinn für die echten Errungenschaften wie für die zweifelhaften Moden der Gegenwart entspricht sein gelassener Humor: ‚Weil ich ein toller Blogger werde, kennt mich bald jeder auf der Erde.‘ Dieser Dichter muss sich nicht an Kinder heranschmeicheln; denn er schreibt, als wäre er mitten unter ihnen.“
Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur, Empfehlungsliste zum Josef Guggenmos-Preis (Prädikat „Unbedingt veröffentlichen!“)

11. Dezember

Tagesdichter:innenlesung von Michael Roher
(Foto: © Privat)

Michael Roher (Foto: Privat)
Roher: Wer stahl dem Wal sein Abendmahl? (Luftschacht 2019)

Michael Roher

Wer stahl dem Wal sein Abendmahl?

Wien: Luftschacht 2019.
136 Seiten. 18,40 Euro.
ISBN 978-3-902844-29-3

Nun zeigt Roher eine weitere Facette seines Könnens: Die absurden Texte in „Wer stahl dem Wal sein Abendmahl?“ richten sich in erster Linie (aber nicht nur!) an ein eher erwachsenes Publikum – als hätten Morgenstern, Ringelnatz und Paul Flora sich zusammengetan, sprüht es hier nur so vor Wortlust und Zeichenfreude.

10. Dezember

Tagesdichter:innenlesung von Leta Semadeni
(Foto: © Georg Luzzi)

Leta Semadeni, Foto: Georg Luzi
Semadeni: Tulpen / Tulipanas (SJW 2019)

Leta Semadeni

Tulpen / Tulipanas

Mit Bildern von Madlaina Janett.
Zürich: SJW Schweizerisches Jugendschriftenwerk 2019.
32 Seiten. 8,00 Euro. Ab 12 Jahren.
ISBN 978-3-7269-0185-1

20 Gedichte von Leta Semadeni auf Rätoromänisch und Deutsch.

Seta Lemadeni wurde 2020 von der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur mit dem Josef Guggenmos-Preis für Kinderlyrik ausgezeichnet. Über Tulpen / Tulipanas schreibt die Jury:

„Die Sonne / fährt Velo / am Ufer entlang“ heißt es einmal. Ein andermal „Die Mähne des Windes / hat die Tür geöffnet / die in den Garten führt“ oder „Nachts verlässt Lilli / das Haus und / streut ihre Augen aus / über die Straße.“ Von solchen ersten Strophen aus entwirft Leta Semadeni das Wunderbare, lässt die Bilder und Augen, die Sonne und den Wind aus und folgt ihnen zweisprachig auf Rätoromänisch und Deutsch beim Zaubern, beim Tanzen, beim Erforschen der Welt, die bei Semadeni immer wieder mit einem Erstaunen beginnt, um die Wörter und ihre Poesie umso intensiver leuchten zu lassen. Was sie dabei entdeckt und entdecken macht, ist nichts weniger als die Zauberkraft selbst, die im Alltag und in den Worten steckt und nur darauf zu warten scheint, wahrgenommen und befreit zu werden. „Metta / il cour / aint illa locca // Fa ün sigl / sainza rait / sülla prosma / lingia“ heißt es in „Gedichte lesen“ / „Leger poesias“: „Leg / das Herz / in die Lücke // Spring / ohne Netz / auf die nächste / Zeile.“ Im Dazwischen liegt die Poesie dieser Gedichte, und im Mut, „ohne Netz / auf die nächste / Zeile“ zu springen. Die rotblauen Illustrationen von Madlaina Janett nehmen den Ball der Freiheit mit großer Sensibilität auf und überwinden die Grenzen von Seite und Schwerkraft. Ja, mit Mut und für Mut wird man in diesem Bändchen reichlich belohnt!

9. Dezember

Tagesdichter:innenlesung von Andrea Schomburg
(Foto: © Andi Oliver)

Andrea Schomburg (Foto: Andi Oliver)
Schomburg: Winkel, Wankel, Weihnachtswichtel (Hummelburg 2020)

Andrea Schomburg

Winkel, Wankel, Weihnachtswichte!

Mit Bildern von Annette Swoboda.
Ravensburg: Hummelburg 2020.
89 Seiten. 12,99 Euro. Ab 5 Jahren.
ISBN 978-3-7478-0023-2

Unter einer dichten Fichte schlafen sieben Weihnachtswichte! Bald ziehen sie aus, um eine wichtige Aufgabe zu erfüllen: Im geheimnisumwitterten Tausendwald müssen sie – damit das Weihnachtsfest stattfinden kann – den Schalter auf „Weihnachten“ stellen. Der befindet sich aber in der Küche des Ungeheuers Walter. Auf dem Weg dorthin erleben die tapferen Wichte immer neue Abenteuer!
Ein Weihnachtsspaß in 24 lustigen Reimgeschichten mit zauberhaften Bildern von Annette Swoboda und kleinen Anregungen im Text zum Mitmachen und Mitspielen.

8. Dezember

Tagesdichter:innenlesung von Heike Nieder
(Foto: © Privat)

Heike Nieder (Foto: Privat)

Heike Nieder

Ein Schnupfen hockt auf der Terrasse
Lustige und nachdenkliche Gedichte für Kinder

Mit Bildern von Katharina Staar.
Köln: Anaconda 2019.
127 Seiten. 7,95 Euro. Ab 5 Jahren.
ISBN 978-3-7306-0715-2

Kinder lieben Gedichte! Neben altbekannten Freunden wie Morgensterns „Wiesel auf dem Kiesel“ oder Goethes „Zauberlehrling“ trifft man hier auch auf weniger bekannte Gestalten wie den Riesen Timpetu oder Miss Pig. Heike Nieder hat die schönsten Gedichte für Kinder vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart zusammengestellt und dabei nach Stimmungen gegliedert. So liest sich bei Fernweh das Gedicht vom Luftschiffer besonders gut – und wenn einem der Sinn nach Unfug steht, ist Kästners „verhextes Telefon“ genau das Richtige! Die fröhlichen Illustrationen von Katharina Staar bezaubern kleine und große Leser.

Und noch ein Gedicht:

Sankt Niklaus‘ grober Schnitzer

Mit seinem goldlackierten Flitzer
bringt’s Christkind mir ne Weihnachtspizza.
Margaritha mit viel Glitzer
und nem Wunscherfüllsaft-Spritzer.

Doch was tut sein Nebensitzer?
Der Rauschebart-und-Sack-Besitzer?
Aus heitrem Himmel! Wie der Blitz, ja:
Niklaus wurd zum Pizza-Stibitzer!

Heike Nieder

7. Dezember

Tagesdichter:innenlesung von Rolf-Bernhard Essig
(Foto: © Peter Hassiepen / Hanser Verlag)

Rolf-Bernhard Essig (Foto: Peter Hassiepen / Hanser)
Essig: Da haben wir den Salat (Hanser 2018)

Rolf-Bernhard Essig

Da haben wir den Salat!
In 80 Sprichwörtern um die Welt

Mit Bildern von Regina Kehn.
München: Hanser 2018.
163 Seiten. 14,00 Euro. Ab 11 Jahren.
ISBN 978-3-446-26059-7

80 Geschichten über Sprichwörter aus aller Welt – unterhaltsam erzählt vom ‚Sprichwörter-Papst‘ Rolf-Bernhard Essig. In Irland heißt es: „Die Napfschnecke ist der gefährlichste Fisch in der See.“ In Finnland sagt man: „Ich warte hier mit dem Bart im Briefkasten!“ Und in Palästina: „Es ist eine Ziege, selbst wenn sie fliegt.“
Woher diese Redewendungen kommen? Was sie wohl bedeuten? Es stecken Geschichten dahinter, aus unterschiedlichsten Gegenden und Sprachen der Welt. Sie vermitteln eine andere Kultur, aber oft ähnliche Weisheiten wie unsere eigenen. Dieses Buch erzählt, was sich hinter Sprichwörtern aus rund 60 Ländern verbirgt. Nur wer die Geschichte hinter der Redensart kennt, versteht sie richtig.

6. Dezember

Tagesdichter:innenlesung von Paul Maar
(Foto: © Privat)

Paul Maar (Foto: Privat)
Maar: Wie alles kam (S. Fischer 2020)

Paul Maar

Wie alles kam
Roman meiner Kindheit

Frankfurt am Main: S. Fischer 2020.
297 Seiten. 21,00 Euro.
ISBN 978-3-10-397038-8

Der „Sams“-Erfinder Paul Maar erzählt den Roman seiner Kindheit: Er erinnert sich an den frühen Tod seiner Mutter, den viele Jahre im Krieg verschwundenen Vater, die neue Mutter, an das Paradies bei den Großeltern und die unbarmherzige Strenge in den Wirtschaftswunderjahren. Paul Maars Erinnerungen sind zugleich Abenteuer- und Freundschaftsgeschichte, ein Vater-Sohn-Roman und eine Liebeserklärung an seine Frau Nele. Vor allem aber sind sie eine Feier der Lebensfreude, die er seinem Leben abtrotzen musste.
Paul Maar beschreibt in seinen bewegenden Erinnerungen das, womit er sich auskennt wie kein Zweiter: die innere Insel, auf die sich Kinder zurückziehen. Wer dieses Buch gelesen hat, weiß, warum Paul Maar das „Sams“ erfinden musste.

5. Dezember

Tagesdichter:innenlesung von Arne Rautenberg
(Foto: © Birgit Rautenberg)

Arne Rautenberg (Foto: Birgit Rautenberg)
Rautenberg: vier kerzen, drei könige, zwei augen, ein stern (Peter Hammer 2019)

Arne Rautenberg

Vier Kerzen, drei Könige, zwei Augen, ein Stern
Weihnachtsgedichte

Mit Bildern von Katrin Stangl.
Wuppertal: Peter Hammer 2019.
32 Seiten. 14,00 Euro. Ab 5 Jahren.
ISBN 978-3-7795-0620-1

Ein Sack voller Gedichte von Arne Rautenberg! Was drin ist, möchtet ihr wissen? Alles, was das Herz zum Fest begehrt: Kerzen, Lieder, Leckereien. Wichtel, Wünsche, Tannenbaum. Vom „hohoho“ bis „pipapo“. Es fehlt also nichts – doch hat der Dichter alles einen Tick anders aufgehängt und arrangiert: So flicht er das Lametta ins Haar von Marietta. Er rettet die Weihnachtsgans, nennt sie erst Hans und tauft sie dann ganz schnell auf den Namen Isabell. Aus dem Weihnachtsmann macht er ein Weihnachtsmännchen, aus dessen großer Hand ein Händchen und aus dem Sack ein Säckchen mit winzigen Päckchen. Oft lustig und ungestüm, manchmal leise und besinnlich runden sich Rautenbergs Verse mit Katrin Stangls Illustrationen – in Weihnachtsrot und Blau und voller schöner Einfälle! – zu einem Bändchen, das der ganzen Familie gefällt.

Arne Rautenberg wurde 2016 mit dem neuen Josef Guggenmos-Preis für Kinderlyrik von der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur ausgezeichnet.

4. Dezember

Tagesdichter:innenlesung von Franz Hohler
(Foto: Privat)

Franz Hohler (Foto: Privat)
Hohler: Am liebsten aß der Hamster Hugo Spaghetti mit Tomatensugo (Hanser 2018)

Franz Hohler

Am liebsten aß der Hamster Hugo Spaghetti mit Tomatensugo

Mit Bildern von Kathrin Schärer.
München: Hanser 2018.
58 Seiten. 14,00 Euro. Ab 5 Jahren.
ISBN 978-3-446-26055-9

Minigeschichten, die gute Laune machen und von den Eigenarten und Geheimnissen der Tiere erzählen: von der schwächlichen Tarantel, die sich fit hält mit der Hantel, dem weißen Hermelin auf seinem Weg nach Berlin, einem grauen Wolf mit dem neuesten Hobby Golf, über die junge Fliege ganz in Liebe mit der Ziege oder dem Reh im Gewitter und der Meldung auf Twitter. Franz Hohler beherrscht die Kunst der gereimten Unterhaltung aufs Vortrefflichste. Seine Tiergedichte machen großen Spaß und allerbeste Laune. Und mal ehrlich: Wer würde sich nicht gern mit Kathrin Schärers Hamster Hugo auf einen Teller Spaghetti mit Tomatensugo treffen?

3. Dezember

Tagesdichter:innenlesung von Nikola Huppertz
(Foto: © Ferdinand Huppertz)

Nikola Huppertz (Foto: Ferdinand Huppertz)
Huppertz: Gebrannte Mandeln für Grisou (Tulipan 2020)

Nikola Huppertz

Gebrannte Mandeln für Grisou

Mit Bildern von Andrea Stegmaier.
München: Tulipan 2020.
40 Seiten. 15,00 Euro. Ab 4 Jahren.
ISBN 978-3-86429-477-8

„Kling, Glöckchen, klingelingeling …“ Der Graupapagei Grisou war noch nie auf einem Weihnachtsmarkt, aber seine Familie hat ihm davon berichtet: Eine lichterglitzernde Stadt, farbenfrohe Buden und fröhliche Karussells. Am meisten träumt Grisou aber von gebrannten Mandeln. Sicher sind sie die köstlichste aller Köstlichkeiten! Wie gerne würde er sie einmal probieren. Zwei Tage vor Weihnachten ist seine Chance gekommen: Das Küchenfenster steht offen! Kalt ist es draußen, doch das hält Grisou nicht ab. Er möchte ja nicht lange fortbleiben. Und so macht er sich auf in die Dämmerung und auf seinen Ausflug durch die weihnachtliche Stadt …

2. Dezember

Tagesdichter:innenlesung von Michael Augustin
(Foto: Privat)

Michael Augustin (Foto: Privat)
Augustin: Der stärkste Mann der Welt (Edition Temmen 2018)

Michael Augustin

Der stärkste Mann der Welt
Miniaturen & Gedichte

Bremen: Edition Temmen 2018.
147 Seiten. 9,90 Euro.
ISBN 978-3-8378-7048-0

In diesem Band versammelt Michael Augustin seine neuesten, sowie einige bereits anderorts publizierten, gedanklichen Spitzen in Form von Miniaturen, Gedichten und lyrischen Prosastücken. Zusätzlich zeigt der Autor eigene zeichnerische Collagen – insgesamt eine runde Sache, zuweilen nachdenklich, doch auch amüsant zu lesen.

1. Dezember

Tagesdichter:innenlesung von Jutta Richter
(Foto: Privat)

Jutta Richter (Foto: Privat)
Richter: Frau Wolle-Bundle

Jutta Richter

Frau Wolle und die Welt hinter der Welt

Mit Bildern von Günter Mattei.
München: Hanser 2020.
156 Seiten. 14,00 Euro. Ab 11 Jahren.
ISBN 978-3-446-26817-3

Merle und Moritz vermissen ihren Vater sehr. Fast ein Jahr ist es her, seit er mit der Reisetasche in der Hand weggegangen ist. Seinen Hut hat er nicht mitgenommen. Ausgerechnet den Hut! Der ihn doch beschützen sollte. Aber Merle und Moritz wissen genau: Ihr Vater wird zurückkommen! Er wird ihnen glauben, was sie erlebt haben und dass Frau Wolle unauffindbar ist. Nachts, in der unheimlichen Murkelei, die hinter der Zimmertür anfängt. Wo die Wanzenfalterarmee ihr Unwesen treibt und die weiße Verräterkatze hinterlistig lächelt. Wo es rote und blaue Flure gibt und den sprechenden Waisenfuchs. Ja, mit ihrem Vater an der Seite werden sie sich noch einmal hineinwagen in die Murkelei und endlich das Rätsel um Frau Wolle lösen!

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