AUSSTELLUNGEN2019-07-08T23:21:52+02:00
VERANSTALTUNGEN & PROJEKTE
AUSSTELLUNGEN

AUSSTELLUNGEN

ZEICH(N)EN FÜR EUROPA
DESSINONS L’EUROPE ENSEMBLE

6. DEZEMBER 2019 BIS 28. JANUAR 2020 IN DER GOETHE-UNIVERSITÄT FRANKFURT AM MAIN

19 Illustratorinnen und Illustratoren zeigen ihr Bild von Europa fast zwei Monate lang auf dem Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt am Main in Zusammenarbeit mit Frankfurter europäischen Kulturinstituten, mit dem Moritz Verlag und mit der Bewegung „Pulse of Europe“ in der Ausstellung „Zeich(n)en für Europa / Dessinons l’Europe ensemble“.

Die Bilder der Ausstellung „Zeich(n)en für Europa / Dessinons l’Europe ensemble“ wurden bereits in Berlin(Bundesministerium für Arbeit und Soziales), London (Institut français), Paris (Goethe-Institut), und insgesamt an 20 weiteren Orten gezeigt. In der Eingangshalle des I. G. Farben-Hauses werden nicht nur die Bilder, sondern auch Bücher der ausgestellten Kreativen präsentiert und zum Durchblättern und -lesen ausgelegt – in der deutschen und auch, wenn es sich um nicht deutschsprachige Künstlerinnen und Künstler handelt, in der originalen Version.

Plakat 'Zeich(n)en für Europa'_

Die Initiative zu „Zeich(n)en für Europa“ stammt aus Frankfurt am Main: Der Kinderbuchverleger Markus Weber vom Moritz Verlag hatte im Oktober 2017 (zur Frankfurter Buchmesse mit dem Ehrengast Frankreich) „seine“ Illustratorinnen und Illustratoren darum gebeten, ihre Vorstellungen und Ideen zu Europa in ihrer individuellen Bildsprache umzusetzen.

17 Bilderbuchkünstlerinnen und -künstler machten sich Gedanken zu Europa und der EU und brachten sie in ganz unterschiedlicher Form zum Ausdruck: Kristina Andres (Dobbin, D), Jutta Bauer (Hamburg, D), Stephanie Blake (Paris, F), Anne Brouillard (Bruxelles, B), Antje Damm (Gießen, D), Claude K. Dubois(Liège, B), Katja Gehrmann (Hamburg, D), Patrick George (Ramsgate, UK), Susanne Göhlich (Leipzig, D), Ole Könnecke (Hamburg, D), Sabine Lohf (Bad Nenndorf, D), Édouard Manceau (Toulouse, F), Jörg Mühle (Frankfurt/M., D), Thomas Müller (Leipzig, D), Andreas Német (Dresden, D), Axel Scheffler (London, UK) und Thé Tjong-Khing (Haarlem, NL). Ganz im Sinne des Verlegers Markus Weber wurden die Originalbilder der Bewegung „Pulse of Europe“ geschenkt, die sie im Juni 2018 zugunsten ihrer pro-europäischen Aktivitäten in einer Online-Auktion versteigerte.

Die Sammlung wird für die EUNIC-Frankfurt-Austellung ergänzt um Motive aus bisher noch nicht vertretenen europäischen Ländern: Das Istituto Italiano di Cultura Colonia hat die italienische Illustratorin Barbara Jelenkovich eingeladen, ihr Bild von Europa zu präsentieren, während das spanische Instituto Cervantes Frankfurt den Illustrator Adamo Dimitriadisdazugebeten hat.

„Zeich(n)en für Europa / Dessinons l’Europe ensemble“ ist montag bis samstags von 8 bis 22 Uhr zugänglich (nicht 21. Dezember 2019 bis 1. Januar 2020) in der Eingangshalle des I. G. Farben-Hauses, Goethe-Universität, Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz 1, 60629 Frankfurt am Main. Die Ausstellung ist barrierefrei und ohne Eintritt.

Die Ausstellungseröffnung ist am 5. Dezember 2019, um 18 Uhr. Herzliche Einladung!!

„coups de coeur“

Die Deutsche Akademie für Kinder und Jugendliteratur lädt in Kooperation mit dem Institut für Jugendbuchforschung der Goethe-Universität Frankfurt am Main und EUNIC-Frankfurt am Dienstag, 14. Januar 2020, 19 Uhr, ins I. G. Farben-Haus (Raum IG-411).

Der Bilderbuchexperte und Leiter des Ressorts „Literatur und literarisches Leben“ der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Andreas Platthaus, verrät seine „coups de coer“ – was er an den ausgestellten Künstlerinnen und Künstlern besonders mag und warum.

Zur Einladung.

Das gesamte Rahmenprogramm findet sich auf den Seitens des Institut français Frankfurt.

EUNIC-Frankfurt ist Teil des Netzwerks EUNIC (European Union National Institutes for Culture). Die teilnehmenden europäischen Kulturinstitute aus Frankfurt am Main vermitteln die Sprachen- und Kulturvielfalt der Stadt und setzen ein Zeichen für Integration und Multikulturalität im Sinne eines vereinten Europas. Mitglieder von EUNIC Frankfurt sind: Instituto Cervantes Frankfurt (Dir. Ramiro Villapadierna), Institut franco-allemand IFRA / Institut français Frankfurt (Dir. Pierre Monnet), Istituto Italiano di Cultura Colonia (Dir. Maria Mazza), Goethe-Institut Frankfurt (Dir. Jutta Gehrig).

„Pulse of Europe“ ist eine unabhängige, überparteiliche und überkonfessionelle Bürgerbewegung, die 2016 in Frankfurt am Main entstanden ist. Mittlerweile sind ihre Mitglieder in vielen europäischen Ländern aktiv. Sie setzt sich mit zivilbürgerschaftlichem Engagement für den Zusammenhalt und die positive Weiterentwicklung der Europäischen Union ein.

KINDERBILDER-AUSSTELLUNG VON PATRICIA THOMA

1. DEZEMBER 2019 BIS 6. JANUAR 2020 IM MUSEUM BAROCKSCHEUNE, VOLKACH

Eine Projektarbeit zum Thema Kinderrechte © & Foto: Patricia Thoma

Eine Projektarbeit zum Thema Kinderrechte
© & Foto: Patricia Thoma

„30 Jahre Kinderrechte“ ist das Thema einer Ausstellung im Volkacher Museum Barockscheune. Gemeinsam mit Kindern untersuchte die Künstlerin und Bilderbuchillustratorin Patricia Thoma die Umsetzung dieser Rechte. Sie ging dabei Fragen nach, wie: „Werden alle Kinder gleichbehandelt? Haben sie die gleichen Chancen?“ Dürfen sie bei Entscheidungen mitbestimmen, die für ihre Zukunft wichtig sind?“ Ihre humorvollen, verrückten und ernsten Ideen zu diesem Thema setzten die Kinder anschließend in kleinen Kunstwerken um, die im November im Stadtmuseum Berlin und im Dezember in Volkach zu sehen ist. Projektpartner sind neben der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur die Landeszentrale für politische Bildung Berlin sowie die Losito Kressmann-Zschach Foundation.

Das Museum Barockscheune zeigt die Ausstellung vom 1. Dezember 2019 bis zum 6. Januar 2020 (Weinstraße 7, Volkach; geöffnet: Fr 14–17 Uhr, Sa/So/Feiertage 11–17 Uhr, zur Homepage). Zur Vernissage am 28. November, 19 Uhr, sind Sie herzlich eingeladen.

Zur Ausstellung sind Workshops für Schulklassen zu „30 Jahre Kinderrechte“ mit der Künstlerin möglich. Für Terminvereinbarungen wenden Sie sich an die Geschäftsstelle der Akademie.

Patricia Thoma im Radio Paradiso-Interview (20. November 2019):

POLKA FÜR IGOR
SERAFINA-PREISTRÄGERIN IRIS ANEMONE PAUL ZU GAST IN HANAU

18. AUGUST BIS 3. NOVEMBER 2019 IM HESSISCHEN PUPPEN- UND SPIELZEUGMUSEUM IN HANAU-WILHELMSBAD
AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG: SONNTAG, 18. AUGUST, 15 UHR

Siebdruck aus "Polka für Igor", © Iris Anemone Paul
Siebdruck aus "Polka für Igor", © Iris Anemone Paul

Siebdruck aus Polka für Igor, © Iris Anemone Paul

Qualitativ hochwertige Bilderbücher erreichen die Betrachterin oder den Betrachter, immer auch emotional. Im Zentrum der Ausstellung steht das Preisbuch Polka für Igor der mit der SERAFINA – PREIS FÜR ILLUSTRATION 2018 ausgezeichneten Künstlerin Iris Anemone Paul. Gleichsam als Folie hat sie die Hintergründe wie geheimnisvolle Schnittmusterbögen arrangiert. Sie zeigt die Welt aus unterschiedlichen Perspektiven, fernab das Haus von Olas Tante, ein geselliger Ort voller Geschichten, wo Schaf und Ziege Karten spielen, der Fuchs ein Gläschen mit der Tante hebt, die Mäuse auf dem Tisch tanzen und Igor schläft. Bei den Klängen seiner Lieblingsschallplatte wird der polnische Zirkushund wach und erinnert sich: „Eigentlich kamen die Leute nur, um mich zu sehen.“ Bescheidenheit ist nicht die Stärke des charmant protzenden, alternden Tausendsassas, der mit jedem Polkatakt des Akkordeons mehr wie im Rausch dem Sog seiner eigenen Fabulierlust erliegt. Die setzt Iris Anemone Paul in opulente Bilder eines unbeschwerten Zirkuslebens um, eine musikalisch und bildlich geprägte Klang- und Bühnenwelt, die an die Polowetzer Tänze aus Alexander Borodins Oper Fürst Igor denken lässt. Die Szenen der dynamischen Außenwelt rücken Igors Aufschneidereien zurecht und kontrastieren mit der behaglichen Atmosphäre im Haus der Tante: Ola lauscht Igors Erzählungen, sie kuschelt und genießt.

Gezeigt werden im Rahmen der Ausstellung Original-Siebdrucke aus Polka für Igor.

AUSSTELLUNG VOM 18. AUGUST BIS 3. NOVEMBER 2019
mit Unterstützung der Brüder-Grimm-Stiftung der Sparkasse Hanau

Hessisches Puppen- und Spielzeugmuseum, Parkpromenade 4, 63454 Hanau-Wilhelmsbad
Öffnungszeiten: Dienstag – Freitag 10–13 und 14–17 Uhr; Samstag, Sonntag, feiertags 10–17 Uhr
Weitere Informationen: www.HPuSM.de

Ausstellungseröffnung: Sonntag, 18. August 2019, 15 Uhr

Iris Anemone Paul wurde im Schwabenland geboren. Sie studierte an der Hochschule für Künste in Bremen Kommunikationsdesign. Nach ihrem Diplom zog sie weiter nach Hamburg und begann nach ein paar Jahren ein Masterstudium im Bereich Illustration an der Hochschule für angewandte Wissenschaften. Iris Anemone Paul liebt Waldspaziergänge, ihren Hund und ihren Siebdrucktisch. Bereits 2018 erhielt sie die SERAFINA – PREIS FÜR ILLUSTRATION der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur für ihr Buch Polka für Igor. Mit dem Titel ist sie 2019 für den Deutschen Jugendliteraturpreis in den Sparten „Neue Talente“ und „Bilderbuch“ nominiert.

Hessisches Puppen- und Spielzeugmuseum Hanau
Brüder-Grimm-Stiftung der Sparkasse Hanau
Hanau
Institut für Jugendbuchforschung der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Institut für Jugendbuchforschung

Iris Anemone Paul
Foto: © Johanna Ahlert

SEBASTIAN MESCHENMOSER: MÄRCHEN MAL ANDERS!

19. MAI BIS 11. AUGUST 2019 IM HESSISCHEN PUPPEN- UND SPIELZEUGMUSEUM IN HANAU
AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG: SONNTAG, 19. MAI, 15 UHR

© Sebastian Meschenmoser / Thienemann-Esslinger Verlag
© Sebastian Meschenmoser / Thienemann-Esslinger Verlag

© Sebastian Meschenmoser / Thienemann-Esslinger Verlag

Häufig ist in Geschichten, die mit „Es war einmal …“ beginnen, der Wolf ein Bösewicht. Besonders die Grimm’schen Märchen Rotkäppchen und Der Wolf und die sieben Geißlein haben Generationen von Kindern dieses Bild vermittelt. Bis heute wirkt die Mär vom „bösen Wolf“ nach.

Mit seinen bekannt-vertrauten und doch andersartigen Illustrationstechniken beeindruckt Sebastian Meschenmoser gleichermaßen wie er für Erstaunen sorgt, wenn er Einblicke in die Lebensgeschichten dreier Wölfe gewährt: Die Persiflage Rotkäppchen hat keine Lust (2016) fordert das Nachdenken über aktuelle, gesellschaftliche oder auch überlieferte Märchenrollenklischees. Die verflixten sieben Geißlein (2017) transformieren den Wolf im Geißenmutterkleid zum Ordnungsfanatiker. Und auch der jüngste Wolf, der auszog, das Fürchten zu lehren (2018) ist letztlich selbst Lernender im Meschenmoser’schen Märchenuniversum.

Was bleibt am Ende der Wolfs-Trilogie vom (allzu) lange gepflegten Bild vom bösen Wolf übrig? Vielleicht nur, Ausschau nach einer erfolgreichen Räuberhauptfrau zu halten …

Ausgestellt werden Original-Aquarelle aus den drei Märchen-Bilderbüchern.

AUSSTELLUNG VOM 19. MAI BIS 11. AUGUST 2019
mit Unterstützung der Brüder-Grimm-Stiftung der Sparkasse Hanau

Hessisches Puppen- und Spielzeugmuseum, Parkpromenade 4, 63454 Hanau-Wilhelmsbad
Öffnungszeiten: Dienstag – Freitag 10–13 und 14–17 Uhr; Samstag, Sonntag, feiertags 10–17 Uhr
Weitere Informationen: www.HPuSM.de

Ausstellungseröffnung ist am Internationalen Museumstag: Sonntag, 19. Mai 2019, 15 Uhr
mit einer märchenhafte Museumswerkstatt an offenen Kreativtischen für Kinder und Besuch von Rotkäppchen & Co.

Sebastian Meschenmoser wurde 1980 in Frankfurt am Main geboren. Er studierte freie bildende Kunst in Mainz, lebt und arbeitet in Berlin. Mit Fliegen lernen veröffentlichte er 2005 bei Esslinger sein erstes Bilderbuch. Bereits sein zweites Bilderbuch, Herr Eichhorn und der Mond, war 2007 für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. Inzwischen erschienen viele erfolgreiche Bilderbuchgeschichten, mehrere davon für Literatur- und Kunstpreise nominiert oder ausgezeichnet. Von 2016 bis 2018 veröffentlichte er seine Wolf-Trilogie.

Hessisches Puppen- und Spielzeugmuseum Hanau
Brüder-Grimm-Stiftung der Sparkasse Hanau
Hanau
Institut für Jugendbuchforschung der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Institut für Jugendbuchforschung

Thienemann-Esslinger Verlag
Sebastian Meschenmoser, Foto: © Jan-Ulrich Schmidt

Sebastian Meschenmoser,
Foto: © Jan-Ulrich Schmidt

BILDWELTEN – NICHT NUR FÜR KINDER
MÄRCHEN – MYTHEN – PHANTASTISCHE WELTEN
ENTDECKUNGSREISEN IN DIE ILLUSTRATIONSKUNST IM KINDERBUCH DER DDR UND DER BRD

27. APRIL BIS 9. JUNI 2019 IM MUSEUM BAROCKSCHEUNE IN VOLKACH
AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG: SAMSTAG, 27. APRIL,18 UHR

Die Ausstellung bietet Einblicke in die Illustrationskunst der Künstlerinnen und Künstler Manfred Bofinger, Klaus Ensikat, Werner Klemke und Nuria Quevedo, die in der DDR lebten und wirkten und hohe nationale und auch internationale Anerkennung erwarben. An einzelnen Beispielen wird auf Berührungen und Unterschiede der Illustrationsstile in Ost und West verwiesen, indem gezeigt wird, wie derselbe Text bzw. dasselbe Genre mit unterschiedlichen Handschriften in Ost und West begleitet wird:

  • Franz Fühmanns Prometheus mit Bildern von Nuria Quevedo und Susanne Janssen.
  • Christoph Heins Das Wildpferd unterm Kachelofen mit Bildern von Manfred Bofinger und Rotraut Susanne Berner.
  • Die märchenhaften Bildwelten von Klaus Ensikat, Nikolaus Heidelbach und Werner Klemke.
  • Ein ganzer Komplex ist dem Krabat-Mythos gewidmet. Neben der bekannten Fassung von Otfried Preußler werden auch die beiden sorbischen Dichtungen von Jurij Brĕzan und Mĕrćin Nowak-Njechorńskis mit ihren Illustrationen vorgestellt. Die originellen, ausdruckstarken Bilder von Herbert Holzing sowie von Werner Klemke und Mĕrćin Nowak-Njechorński bieten dem Betrachter einen vielschichtigen Zugang zur sorbischen Krabat-Sage, der noch verstärkt wird durch Fotos von dem Handlungsort des phantastischen Geschehens im Koselbruch von Schwarzkollm, wo noch heute die Geschichte in einem großen Museumskomplex mit Festspielen lebendig gehalten wird.

Die deutliche Präferenz der ostdeutschen Illustrationskunst folgt einer bewussten Entscheidung: Die Künstler der DDR blieben selbst dann im Westen für lange Zeit Unbekannte, als sie auf der internationalen Bühne bereits präsent waren.

Wichtig erschien den beiden Kuratorinnen Prof. Dr. Karin Richter (Universität Erfurt) und Dr. Jana Mikota (Universität Siegen), an einigen Beispielen einen reizvollen Ost-West-Vergleich anzuregen und durch unterschiedliche Blickwinkel den Text-Bild-Bezug zu betrachten. Dies ist nicht nur bei Berner und Bofinger zu Heins Wildpferd erhellend, sondern auch bei den Bildern von Nikolaus Heidelbach und Werner Klemke zu den Prachtausgaben von Hans Christian Andersens Märchen, die beide im Beltz Verlag erschienen sind. Auch die so unterschiedlichen Darstellungen der Krabat-Sage auf der textlichen und bildlichen Ebene könnten neue Zugänge zu dieser vielschichtigen Sagenwelt anregen.

Die Ausstellung steht in enger Verbindung mit der Frühjahrstagung der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur am 23. und 24. Mai 2019 im Volkacher Schelfenhaus. Die Ausstellungseröffnung bereits am 27. April 2019 soll vielen Kindern und Jugendlichen sowie Erwachsenen in der Region den Besuch ermöglichen. An einigen Tagen werden auch die beiden Kuratorinnen geführte Rundgänge und Begleitveranstaltungen anbieten.

AUSSTELLUNG VOM 27. APRIL BIS 9. JUNI 2019

Museum Barockscheune, Weinstraße 7, 97332 Volkach
Öffnungszeiten: Freitag 14–17 Uhr, Samstag/Sonntag/Feiertag 11–17 Uhr
Kontakt und Informationen: www.museum-barockscheune.de

Programmdownload

© Akademie KJL

Illustration von Werner Klemke/Beltz Verlag, © Erbengemeinschaft Klemke

Illustration/© Manfred Bofinger

Illustration/© Nuria Quevedo

Illustration/© Klaus Ensikat

BEGLEITMATERIAL FÜR DEN AUSSTELLUNGSRUNDGANG

Prof. Dr. Karin Richter und Dr. Jana Mikota haben für den persönlichen Museumsrundgang Lese- und Sehhilfen zur Ausstellung erarbeitet:

Begleitheft Bofinger

Begleitheft Ensikat

Begleitheft Fühmann

Begleitheft Klemke

Begleitheft Krabat

BEGLEITPROGRAMM

Samstag, 27.04.2019, 15 Uhr
Märchenhafte Tier- und Menschenabenteuer. Die Geschichten hinter den Bildern entdecken
Ein Museumsrundgang für Familien zur Ausstellung mit Prof. Dr. Karin Richter und Dr. Jana Mikota

Samstag, 27.04.2019, 18 Uhr
Märchen – Mythen – Phantastische Welten. Entdeckungsreisen in die Illustrationskunst für Kinder in der DDR und in der BRD
Eröffnung der Ausstellung mit Prof. Dr. Karin Richter und Dr. Jana Mikota

Donnerstag, 23.05.2019, 12–13 Uhr
Einblicke in die Ausstellung von Prof. Dr. Karin Richter und Dr. Jana Mikota
Vortrag von Dr. Andreas Bode

Krabat-Führung für Schulen durch die Ausstellung – Terminvereinbarung über Museum Barockscheune
Der Zauberer Krabat und sein reales Umfeld – seine Stellung in der sorbischen Sagenwelt – seine Beziehungen zu sächsischen Königen – Bettlerjunge oder Faust-Figur?
Mit Prof. Dr. Karin Richter

Download: Pressemitteilung: Ausstellung Museum Barockscheune Volkach „Bildwelten – nicht nur für Kinder“

ZUSAMMENARBEIT

Ausstellung und Begleitprogramm werden gefördert vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, der Unterfränkischen Kulturstiftung, der Waldemar-Bonsels-Stiftung sowie der Stadt Volkach, insbesondere auch von Margit Hoffmann und Dr. Bernhard Weber.

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